Willkommen und Waidmannsheil

Auf Grundlage der Verordnung zum Schutz gegen die Schweinepest und die Afrikanische Schweinepest (Schweinepest-Verordnung - SchwPestV) Fassung der Bekanntmachung vom 16. Dezember 2018 (BGBl. I Nr. 47 S. 2594) i. V. m. der Richtlinie 2002/60/EG vom 27. Juni 2002 werden folgende Maßnahmen bekannt gegeben und verfügt:
1. Im Freistaat Sachsen haben die Jagdausübungsberechtigten jedes verendet aufgefundene Wildschwein (Fall- und Unfallwild) sowie jedes krank erlegte Wildschwein unverzüglich unter Angabe des Fund- bzw. Erlegungsortes beim jeweils örtlich zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) der Landkreise und Kreisfreien Städte anzuzeigen.

2. Die Jagdausübungsberechtigten haben nach näherer Anweisung des örtlich zuständigen LÜVA bei der Entnahme von Proben von den unter Nr. 1 genannten Tierkörpern zur virologischen Untersuchung auf ASP sowie ggf. bei der Bergung der Tierkörper mitzuwirken.

3. Die sofortige Vollziehung der Ziffern 1 bis 2 dieser Allgemeinverfügung wird angeordnet, sofern die sofortige Vollziehung nicht bereits gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 3 VwGO i. V. m. § 37 TierGesG kraft Gesetz gilt.

4. Die Überwachung der Maßnahmen obliegt den jeweils örtlich zuständigen LÜVÄ der Landkreise und Kreisfreien Städte als zuständige Behörde.

5. Diese Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe in Kraft. Der vollständige Inhalt der Allgemeinverfügung kann auch zu den Geschäftszeiten in der

  • Dienststelle der Landesdirektion Sachsen in Dresden, Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden,
  • Dienststelle der Landesdirektion Sachsen in Leipzig, Braustraße 2, 04107 Leipzig,
  • Dienststelle der Landesdirektion Sachsen in Chemnitz, Altchemnitzer Straße 41, 09120 Chemnitz eingesehen werden.

6. Für diese Allgemeinverfügung werden keine Kosten erhoben


Allgemeinverfügung

Quelle: Landesdirektion Sachsen
Altchemnitzer Straße 41,
09120 Chemnitz

Wildunfall - Was Tun?

  • Unfallstelle absichern
  • Unfall der Polizei melden und ob das Tier noch lebt. Diese kennt in der Regel die zuständigen Jäger. Nur Tierärzte und Jäger sind berechtigt, Tiere zu töten. Ihnen wird die erforderliche Sachkenntnis in puncto Tierschutz zugesprochen
  • lebende Tiere nicht berühren, kann gefährlich werden
  • Wildbescheinigung ausstellen lassen (für Versicherung)
  • Wenn vorhanden, Wildspuren am Auto fotografieren (Blut, Fell)
  • totes Wild von der Straße entfernen, um weitere Unfälle zu vermeiden

Wenn das Tier noch lebt und nach dem Zusammenstoß wieder verschwindet, muss Meldung gemacht werden! In solchen Fällen muss der Jäger das verletzte Tier suchen und ihm den Gnadenschuss geben.
Sollte ein angefahrenes Tier ohne Meldung am Straßenrand zurückgelassen werden, begeht derjenige einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Das Tier darf auch nicht mitgenommen werden. Hier wäre der Straftatbestand der Wilderei erfüllt. Eine Strafanzeige kann folgen.

Jagdverband Oberlausitz e.V.

An der Schäferei 26
02791 Oberoderwitz

+49 172 4005057
post@kreisjagdverband-oberlausitz.de

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